Gegen Karies machen die meisten Mundspüllösungen ihren Job. Bei Plaque kommen einige jedoch an ihre Grenzen. Für Kinder sind Mundspüllösungen nur bedingt zu empfehlen, weil sie dazu neigen, sie zu verschlucken, was zu einer übermäßigen Fluoridaufnahme führen kann. Der Umwelt schaden die Spülungen zusätzlich, weil sie meist in schwer recyclebaren Flaschen verkauft werden, die nach dem Gebrauch als Müll enden und zur Umweltbelastung beitragen.
Zu diesem Ergebnis gelangt die Stiftung Warentest in ihrer aktuellen Untersuchung, in der sie verschiedene Mundspüllösungen auf ihre Wirksamkeit, ihre Inhaltsstoffe und ihre Umweltverträglichkeit getestet hat. Die Experten nahmen die Produkte genau unter die Lupe, um Verbrauchern eine unabhängige Bewertung und Orientierungshilfe beim Kauf von Mundspüllösungen zu bieten. Sie prüften, ob die Mundspülungen tatsächlich das halten, was sie versprechen, und ob sie sicher für die Gesundheit von Kindern und Erwachsenen sind.
Bild von Alexandr Ivanov auf Pixabay
Die meisten wissen es mittlerweile: Die Zahnbürste kommt nicht überallhin. Doch mit Zahnseide oder Zwischenraumbürstchen kommen nicht alle klar. Die Lösung könnte eine Lösung sein − eine Mundspüllösung. Diese Mittel versprechen, Karies und Zahnfleischproblemen vorzubeugen. Zu Recht?
„Wir haben 20 Mundspüllösungen untersucht, drei davon für Kinder. Das Ergebnis ist durchwachsen. Zwar schützen fast alle gut bis sehr gut vor Karies. Aber weniger als die Hälfte beugt Plaque und Zahnfleischentzündungen effektiv vor“, erklärt Dennis Stieler, Gesundheitsexperte bei der Stiftung Warentest.
Viele Lösungen enthalten zudem gewässerbelastende Stoffe. Rund zwei von drei Flaschen lassen sich überdies nicht recyceln. So sind am Ende nur fünf Produkte gut – und nur eins ist sehr gut.
Pro Jahr landen in Deutschland etwa 75 Millionen leere Flaschen von Mundspülungen im Müll. Deshalb hat die Stiftung Warentest einen genauen Blick auf die Recyclingfähigkeit der Verpackungen geworfen. Mit ernüchterndem Fazit: 14 Flaschen lassen sich nicht recyceln. „Fast immer liegt das am Klebstoff der Etiketten. Er lässt sich bei der Wiederverwertung nicht vollkommen abwaschen und macht den Kunststoff PET als hochwertiges Rezyklat, etwa für neue Flaschen, unbrauchbar“, weiß Stieler. Die Flaschen von Meridol und Bioniq bestehen aus undurchsichtigem weißem PET, das sich mit keiner in Deutschland angewandten Technik recyceln lässt. Zudem stecken die robusten Kunststoffflaschen in unnötigen Pappschachteln.
Anzeige – Den Schutz vor Zahnbelag beziehungsweise Zahnfleischentzündung unterstützen 8 der 20 Spülungen zuverlässig, welche das sind, steht in der neuen Ausgabe der Stiftung Warentest und auf www.test.de/mundspuelungen.
Quelle: Stiftung Warentest
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