Rückruf: Fromagerie PERRIN ruft viele Morbier Käse zurück

UPDATE vom 25.02.2025 – viele weitere betroffene Käse


Die Fromagerie PERRIN informiert über den Rückruf vieler verschiedener Käse mit dem Identitätskennzeichen FR25.155.001UE. Wie mehr als sparsam mitgeteilt wird, wurden in dem Käse Bakterien des Typs Escherichia coli Stec nachgewiesen. Es sind verschiedene Verpackungseinheiten betroffen. Diese können den beigefügten Verbraucherinformationen entnommen werden.

Vom Verzehr wird dringend abgeraten!

Betroffener Artikel


Morbier Jean Perrin AOP
Morbier Tradition Emotion
Raclette-Teller Bünderfleisch
Raclette-Teller Rohmilch
Raclette-Teller N/Pf/Se
Assiette nature Morbier moutarde
Morbier AOP
Morbier Skin Jean Perrin in der Käseplatte Sortiment Delta Fleisch Nr. 1
Morbier Skin Jean Perrin in der Käseplatte Plateau Saison
Morbier Skin Jean Perrin in der Käseplatte Europa
Morbier Skin Jean Perrin in der Käseplatte Plateau AOC Delta Fleisch
Morbier Skin Jean Perrin in der Käseplatte Plateau Luxe
Morbier Skin Jean Perrin in der Käseplatte Assortiment Servicebund 11 fromages

Verbraucher, die betroffene Produkte gekauft haben, werden gebeten, es nicht zu verzehren und es in die jeweilige Verkaufsstelle zurückzubringen. 

Kundeninformation >

Infobox STEC/VTEC-Bakterien

Das Shigatoxin wirkt enterotoxisch und cytotoxisch und zeigt Ähnlichkeiten mit dem von Shigellen gebildeten Toxin. Analog werden VTEC (Verotoxin produzierende E. coli) benannt. Durch EHEC verursachte Darmerkrankungen wurden vornehmlich unter dem Namen enterohämorrhagische Colitis bekannt. EHEC-Infektionen zählen zu den häufigsten Ursachen für Lebensmittelvergiftungen. Der Erreger ist hoch infektiös: 10 – 100 Individuen sind für eine Erkrankung ausreichend. Die Bakterien können dramatisch verlaufende Durchfallerkrankungen hervorrufen. Als lebensbedrohliche Komplikation kann sich insbesondere bei Kindern unter sechs Jahren, älteren Menschen oder abwehrgeschwächten Personen in fünf bis zehn Prozent der Erkrankungen im Anschluss an die genannten Darmsymptome ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) entwickeln. Dieses ist hauptsächlich gekennzeichnet durch eine Schädigung der Blutgefäße, der roten Blutkörperchen und der Nieren, was häufig eine Dialyse erforderlich macht. Als weitere Komplikationen können Hirnblutungen, neurologische Störungen und Schädigungen an anderen Organen (Bauchspeicheldrüse, Herz) auftreten.

Personen, die nach dem Verzehr entsprechende Symptome aufweisen, sollten dringend einen Arzt aufsuchen.

Informationen des BfR >

Quelle: www.produktwarnung.eu 

 


* Die Bewertung bezieht sich auf die Information der Endverbraucher durch das Unternehmen bzw. den Hersteller