Babys sind hitzeempfindlicher und Kinder leiden schneller als Erwachsene unter Überhitzung – den Angaben des US-Departments of Health and Human Services überhitzen sie bis fünf Mal schneller als Erwachsene. Denn sie verfügen über nicht so viele Schweißdrüsen wie Erwachsene und im Verhältnis zum Körpervolumen besitzen sie eine relativ große Oberfläche, sodass sie ihre Körperkerntemperatur schwer regulieren können.
„Weil Kinder geringere Flüssigkeitsreserven haben, dehydrieren sie auch leichter“, erklärt Dr. Dennis Woo, ein Kinderarzt am UCLA Medical Center in Santa Monica. „Hinzu kommt die Tatsache, dass viele Eltern – insbesondere beim ersten Kind – dazu neigen, ihre Kind zu warm anzuziehen, was zudem eine Überhitzung begünstigt. Und außerdem können sehr kleine Kinder sich noch nicht mitteilen und uns zu verstehen geben, dass ihnen zu heiß ist.“
Dr. Woo zufolge können frühe Anzeichen einer möglichen Überhitzung Reizbarkeit, heiße Haut und Schwitzen sein. Bei Neugeborenen können ein feuchter Kopf oder Hals für eine Überhitzung sprechen. Sind kleine Kinder verschwitzt und ist ihr Gesicht röter als üblich, zeigen sie einen Hautausschlag, atmen sie schnell und fasst sich ihre Brust heiß an, sind sie vermutlich überhitzt. Weitere schwere Symptome, die sofortige ärztliche Hilfe erfordern, sind eine Temperatur von über 38,89 Grad Celsius, Übelkeit oder/und Erbrechen.
Der Experte gibt Eltern von Babys und Kleinkindern folgenden Tipps, wie sie ihre Kinder bei Hitze schützen können:
Lebensgefährlich
Wer ein Kind, einen älteren Menschen oder auch ein Tier bei brütender Hitze in einem Auto entdeckt, muss Zivilcourage beweisen und sofort handeln. Bereits wenige Minuten in einem in der Sonne abgestellten Fahrzeug können ausreichen, damit ein Kleinkind oder Baby kollabiert. Ist der Halter nicht auszumachen, sofort einen Notruf absetzen (112 gilt EU weit) und im Zweifelsfall die Scheibe einschlagen!
Verbrennungsgefahr auf dem Kindersitz
Für Kinder besteht in heißen Fahrzeugen vor allem bei dunklen Bezügen Verbrennungsgefahr beim Einsteigen ins Auto. Kindersitze oder Interieurteile können bis zu 70 Grad heiß werden, wenn die Sonne direkt in das Auto brennt. Auch Applikationen aus Kunststoff oder Metall werden brandheiß. Wer keinen schattigen Parkplatz findet, sollte zumindest ein helles (möglichst feuchtes) Tuch über den Sitz legen, das verbessert den Kühleffekt.
Quelle: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.
Internet: http://www.kinderaerzte-im-netz.de
Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0
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